Initiative „Drogentod – Risiko senken“

Hintergrund:  
Vor dem Hintergrund eines ungebrochenen Trends hoher Drogentodzahlen wurden im Ständigen Ausschuss Praxis (STAP) der Bayerischen Akademie für Suchtfragen, der diese Entwicklung seit längerem beobachtet, mögliche Ursachen von Fachleuten diskutiert.  
Dabei wurde festgestellt, dass sich Todesfälle in besonderen Risikosituationen, wie beispielsweise nach der Entlassung aus JVA, Entzug und Therapie, häufen. Die verminderte Opiattoleranz nach längeren Konsumpausen ist hierfür ursächlich. Auch starke Schwankungen der Stoffqualität führen zu lebensbedrohlichen Situationen, die nur durch vorsichtiges Antesten der unbekannten Substanz vermieden werden können. Schließlich ist auch häufig unkritischer Mischkonsum beteiligt, wenn es zum Drogennotfall kommt.
 
Aktivitäten:

2014 wurde das Papier „Drogentod – mögliche Ursachen und Lösungsansätze – ein Informationspapier für Praktiker in der Suchthilfe“ fertig gestellt.  Darin sind häufige Ursachen für den Drogentod und denkbare Lösungsansätze für die Prävention zusammengefasst. Das Papier finden Sie Initiates file downloadhier

Um auf die typischen Risikosituationen aufmerksam zu machen, wurden kostenfreie Informationsmaterialien entwickelt.

 
Die 2009 entwickelte Broschüre „Prävention von Drogentodesfällen – Fakten, Zahlen und Beispiele aus der Praxis“ stellt regional unterschiedliche Präventionsansätze vor.

Notfallkarten, - flyer und Plakate "Drogentod – Risiko senken" sind bereits vergriffen, können aber als pdf-Datei heruntergeladen werden.
 
Die Materialien im Überblick:

1. Prävention von Drogentodesfällen – Fakten, Zahlen und Beispiele aus der Praxis

  • Broschüre als pdf  

2. Notfallkarte

  • Version mit Notfallnummer 112 pdf. zur Ansicht

3. Notfallflyer

  • Version mit Notfallnummer 112 pdf. zur Ansicht

4. Plakat "Drogentod - Risiko senken"

  • Version mit Notfallnummer 112 pdf. zur Ansicht und zum Selbstdruck
     

Hinweis: Das von der mudra Drogenhilfe Nürnberg entwickelte Plakat bietet die Möglichkeit, Ihren Stempel am linken unteren Plakatrand anzubringen. Das Plakat kann in den Formaten DIN A3 und A4 verwendet werden. Zum besseren Erkennen empfiehlt sich ein Ausdruck auf einem farbigen Papier.


Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. med. Beate Erbas

Tel.: 089.530 730 - 12
E-Mail: erbas@bas-muenchen.de