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"Das Grundlagen-ABC der Sucht"

Hintergrund

Mit der im Jahr 2014 initiierten Veranstaltungsreihe soll primär Nachwuchskräften im Suchthilfesystem im Sinne einer Einführung ein erstes Angebot zum Einstieg in die Thematik Sucht unterbreitet werden. Zur Zielgruppe gehören darüber hinaus Mitarbeitende in anderen Berufszweigen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit den Folgen von Suchterkrankungen konfrontiert sind, aber (noch) über kein suchtspezifisches Wissen oder nur erste Grundkenntnisse verfügen. Sie sollen in ihrem Berufsalltag für Suchterkrankungen und die von ihnen betroffenen Personen sensibilisiert werden.

Bei der Fachveranstaltungsreihe handelt es sich um ein modular aufgebautes Angebot, das seitens der BAS sukzessive um weitere Themen erweitert wird.

Grundlegende Idee des Gesamtveranstaltungskonzeptes ist es, die verschiedenen Module langfristig in das Standardangebot der BAS zur Qualifizierung des „Nachwuchses“ zu implementieren, sie kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse aus der Suchtforschung und -praxis anzupassen und dem Bedarf entsprechend an verschiedenen Orten in Bayern in Präsenz oder ortsunabhängig webbasiert anzubieten.

Bei allen Veranstaltungen der Reihe soll der Praxisbezug im Vordergrund stehen und nach Möglichkeit auch die Selbsthilfe in Bayern einbezogen werden.

Module

Rückblick:

Im Rahmen der Reihe werden bislang folgende Module konzipiert und umgesetzt:

  • Modul I: Grundlagen der Sucht
    Titel: „Das Grundlagen-ABC der Sucht: aktiv vorbeugen – frühzeitig erkennen – sicher handeln“
  • Modul II: legale Drogen
    Titel: „Das Grundlagen-ABC der LEGALEN DROGEN: Risiken, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten“
  • Modul III: illegale Drogen
    Titel: „Das Grundlagen-ABC der ILLEGALEN DROGEN: kompakt vorgestellt – praxisnah vermittelt"


Aktuelles:

Im Jahr 2020 wird erstmalig als 1,5-tägige Online-Veranstaltung angeboten:

  • Modul IV: nichtsubstanzbezogene Abhängigkeitserkrankungen
    Titel: „Das Grundlagen-ABC der VERHALTENSSÜCHTE - frühzeitig wahrnehmen, bestmöglich verstehen, interdisziplinär (be)handeln“

Ausblick:
Neben der bedarfsorientierten Wiederholung der bereits entwickelten und in der Vergangenheit angeboten Module soll die Veranstaltungsreihe um weitere suchtspezifische Module (z.B. zu Behandlungsansätzen) erweitert werden.


Struktur

In ein- oder eineinhalbtägigen Veranstaltungen werden im Rahmen eines Präsenz- oder Online-Formats von namhaften Expertinnen und Experten in Vorträgen und Seminaren sowohl wissenschaftliche Grundlagen als auch praxisbezogenes Wissen zu einem übergeordneten Thema vermittelt.


Zielgruppe

Die Fachveranstaltungsreihe richtet sich an Neueinsteigende im Suchtbereich und an Mitarbeitende assoziierter Berufsfelder, die über keine oder geringe suchtspezifische Vorkenntnisse verfügen: z.B. junge respektive neue Mitarbeitende in (Sucht- und Erziehungs-)Beratungsstellen und (Sucht-)Kliniken, Lehrpersonal für Suchtprävention, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Migrationsberatungsstellen und Leitende von Flüchtlingsheimen, Mitarbeitende oder Führungskräfte aus Betrieben, Arbeitsagenturen etc.

Service

Im Rahmen von Präsenzveranstaltungen wird den Teilnehmenden ein Informationspaket mit einer Auswahl an interessanten Broschüren und weiterführenden Literaturhinweisen bereitgestellt. Im Rahmen eines Online-Formats erhalten Interessierte eine Zusammenstellung mit Quellenangaben und Bestellmöglichkeiten der seitens der BAS zur Thematik empfohlenen Literatur.

Ihre Ansprechpartnerin:
Dipl.-Psych. Melanie Arnold
Tel.: 089.530 730 - 10
E-Mail: melanie.arnold@bas-muenchen.de