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Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die HaLT Rufbereitschaft

Auch auf das Alkoholpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche HaLT in Bayern hat die COVID-19-Pandemie Auswirkungen

Die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus haben alle dazu gezwungen, in diesen turbulenten Zeiten Prioritäten zu setzen. Um die Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen, mussten ab Mitte März 2020 soziale Kontakte soweit als möglich vermieden und Besuche, z.B. in Kliniken, zunächst weitestgehend eingestellt werden. Unmittelbar betroffen davon war auch die HaLT-Rufbereitschaft, die Kindern und Jugendlichen, die mit einer Alkoholintoxikation in eine Klinik eingeliefert werden mussten, und deren Eltern noch am Krankenbett ein Beratungsangebot unterbreitet. Die BAS als zentrale Koordinationsstelle für HaLT in Bayern hat deswegen allen bayerischen HaLT-Standorten zunächst empfohlen, die Rufbereitschaft vorläufig in Anlehnung an die weitgehende bayernweite Schließung der Schulen und Kitas auszusetzen und keine Sofort- bzw. Elterninterventionen in den Kliniken mehr durchzuführen.

Grundsätzlich wurden in der Zeit von Mitte März bis Pfingsten vielerorts nur wenige bis keine jungen Menschen mit Alkoholintoxikation in die Kliniken eingeliefert. Sollten die HaLT-Standorte vor Ort in Einzelfällen dennoch von Kliniken kontaktiert worden sein, waren sie bemüht, ein alternatives Angebot zum Besuch in der Klinik bereitzustellen, z.B. ein telefonisches Beratungsgespräch oder eine videobasierte Beratung.

Da es die Entwicklung der COVID-19-Pandemie zulässt, konnte die Rufbereitschaft vielerorts inzwischen wieder aufgenommen werden, allerdings sind die individuellen Regelungen und Absprachen der unterschiedlichen Kooperationspartner vor Ort sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt es immer, das vereinbarte Hygienekonzept einzuhalten und den Mindestabstand zu waren. Der Schutz der HaLT-Fachkräfte und der ihrer Klientinnen und Klienten steht selbstverständlich immer an erster Stelle. Nach individueller Absprache mit den entsprechenden Kooperationspartnern werden an einigen HaLT Standorten inzwischen bereits wieder persönliche Beratungsgespräche z.B. – wenn möglich – im Freien bzw. mit Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregelung oder aber weiterhin videobasierte Beratungen bzw. Telefongespräche angeboten.


Stand: 07. Juli 2020