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Auswirkungen von Covid-19 auf die Suchtprävention in Deutschland - Chancen und Risiken einer stärkeren Digitalisierung

Seit dem 15. Juni 2021 bis zum 31. August 2021 führt das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung eine bundesweite Online-Umfrage durch, welche sich an Fachkräfte und Fachstellenleiter*innen der Suchtprävention (inkl. der Prävention von Glücksspielproblemen), Lehrkräfte, schulische Sozialarbeiter*innen, Mitarbeitende der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie an alle, die beruflich mit dem Themen Sucht und Prävention zu tun haben, richtet.

Gefördert wird dieses Forschungsprojekt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.

Wichtig sind Ihre Erfahrungen und Einschätzungen in Bezug auf Suchtprävention während des durch Corona bedingten Lockdowns seit März 2020 . Insbesondere geht es uns um die Vor- und Nachteile einer Digitalisierung der Suchtprävention.

Anhand der Ergebnisse dieser Online-Befragung möchten die Veranstalter zusammen mit den 16 Landeskoordinator*innen der Bundesländer Empfehlungen für eine digitalisierte Praxis der Suchtprävention entwickeln und veröffentlichen.

Den Online-Fragebogen können Sie unter folgendem Link aufrufen: https://lime.isd-hamburg.de/index.php/944323?lang=de  

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum Projektteam finden Sie hier: Dokument-Download

 

Europäische Online-Befragung zum Thema Drogen/European Websurvey on Drugs

 

Hintergrundinformation zu den durchführenden Institutionen

Diese Umfrage wird in 31 Ländern Europas und Nachbarländern durchgeführt.

Die Initiative zu dieser Studie lag bei der EMCDDA (European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction) bzw. EBDD (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht), die die Studie in kleinerem Umfang schon zwei Mal durchgeführt hat (https://www.emcdda.europa.eu/activities/european-web-survey-on-drugs_en).

In Deutschland wird die Studie im Rahmen der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) in Kooperation mit dem IFT Institut für Therapieforschung (Kontakt: Dr. Nicki-Nils Seitz) und der Charité Berlin koordiniert.

Ziel der Studie

Die Formen des Drogenkonsums von Drogenkonsumentinnen und -konsumenten in Europa besser zu verstehen.

Mit der Online-Befragung werden Informationen zu den verschiedenen Formen des Drogenkonsums in Europa erhoben, insbesondere darüber, wie oft Personen unterschiedliche Drogen konsumieren, wie sie sie einnehmen und wie viel sie davon konsumieren. Die in dieser Studie gewonnenen Informationen werden dazu verwendet, einen Beitrag für die evidenzbasierte europäische Drogenpolitik zu leisten.

Zielgruppe

Menschen mit Drogenerfahrung, die ...

mindestens 18 Jahre alt sind

innerhalb der letzten 12 Monate wenigstens eine der folgenden Drogen konsumiert haben:

  • Cannabis (Haschisch oder Gras/Weed/Marihuana)
  • Kokain
  • Ecstasy/MDMA
  • Speed/Amphetamin
  • Methamphetamin
  • Heroin
  • Neue psychoaktive Substanzen (NPS, auch Legal Highs oder Research-Chemicals genannt)

Befragungszeitraum

18. März bis 30. April 2021

Befragungsdauer

Je nach Anzahl der konsumierten Substanzen zwischen 10 und 25 Minuten

Weiterführende Informationen zur Befragung finden Sie im deutschsprachigen Video oder englischsprachigen Video zur Studie.

Link zur Befragung