Epigenetische Mechanismen bei Suchterkrankungen – hat das eine Bedeutung für die Praxis?

Kategorie: BAS-Vortragsreihe

Referent: Prof. Dr. Thomas Hillemacher, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Klinikum Nürnberg

Datum: 17.10.2018
Uhrzeit: 17:30 - 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: München
Anmeldeschluss: 15.10.2018
Kosten: 0,00 €
Zahlungsziel:
Maximale Teilnehmerzahl: 260
Verfügbare Plätze:

Neurobiologische Mechanismen spielen in der Genese und auch für das Krankheitsverständnis von Suchterkrankungen eine wesentliche Rolle. Im zentralen Nervensystem sind bei der Entstehung und Aufrechterhaltung abhängiger Verhaltens-weisen verschiedene zentrale Neurotransmittersysteme involviert – vor allem aber dopaminerge Regelkreise und das endogene Opioidsystem.
Die Regulation dieser Regelkreise unterliegt unter anderem auch epigenetischen Mechanismen wie z.B. Veränderungen im Methylierungsmuster spezifischer Gene, sowohl bei stoffgebundenen wie auch bei stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen. Diese Forschungsergebnisse könnten helfen, sowohl für die Prävention als auch für die Therapie spezifische Biomarker zu entwickeln, um so eine individualisierte Behandlung von Suchterkrankungen möglich zu machen.

Veranstaltungsort:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU, München
Hörsaal
Nußbaumstr. 7 80336 München

Hinweis: Der Aufgang zum Hörsaal befindet sich im Flur hinter der Pforte.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie hier.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Ggf. können Sie sich telefonisch nachmelden.

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