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„Schwangerschaft und Sucht – Besonderheiten beim Umgang mit substanzabhängigen schwangeren Frauen“ – Neues BAS-Informationspapier verfügbar!

„Schwangerschaft und Sucht – Besonderheiten beim Umgang mit substanzabhängigen schwangeren Frauen“ – Neues BAS-Informationspapier verfügbar!

Dieses Informationspapier möchte Hintergrundinformationen zu den Folgen eines Substanzkonsums in der Schwangerschaft sowie zu den Besonderheiten beim Umgang mit substanzmittelkonsumierenden schwangeren Frauen zusammentragen.

Frauen mit Substanzmittelkonsum in der Schwangerschaft stellen eine besonders vulnerable Personengruppe dar, da die Risiken des pränatalen Gebrauchs psychotroper Substanzen nicht nur schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der Mutter, sondern auch auf die Gesundheit des ungeborenen bzw. neugeborenen Kindes haben kann.

Um die negativen Folgen des Substanzmissbrauchs für Mutter und Kind möglichst gering zu halten, ist eine intensive und regelmäßige Schwangerschaftsbetreuung erforderlich.

Der Umgang mit schwangeren Frauen, die psychotrope Substanzen konsumieren, stellt Fachkräfte im Gesundheitswesen aufgrund des erhöhten Bedarfs an medizinischer Unterstützung vor komplexe Herausforderungen. Verschiedene Faktoren wie z. B. die Stigmatisierung von Betroffenen können dazu führen, dass schwangere Frauen mit Substanzmissbrauch den Kontakt zum Gesundheitssystem meiden. Zudem liegen bei suchtkranken Schwangeren häufig multikomplexe Problemlagen vor, die die Inanspruchnahme oder den Verlauf einer Behandlung beeinflussen können.

Die Publikation finden Sie hier.

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