Informationspapier (2013)
Empfehlungen zum Umgang mit gebrauchten Fentanylpflastern
Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen
Februar 2013
Auch nach fristgerechtem Entfernen von im Rahmen einer Schmerztherapie verordneten Fentanylpflastern verbleiben in diesen hohe Restmengen an Substanz. So sind in den gebrauchten Pflastern noch bis zu 70 Prozent (!) der ursprünglichen Wirkstoffmenge enthalten. Dadurch kommt es auch immer wieder zu akzidentellen Vergiftungen von mit den Pflastern spielenden Kindern.
Von Seiten der Polizei gibt es Hinweise, dass gebrauchte Fentanylpflaster aus Krankenhaus- bzw. Altenpflegeheimmüll entwendet, zerschnitten und in Wasser aufgekocht werden, so dass sich das Fentanyl aus den Pflastern löst. Anschließend wird die Mischung i.v. injiziert.
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